War das ein Abenteuer! Dauerstress die jungen und die angehenden Feuerwehrleute Essenheims. Samstag morgens am 06. Mai ging’s los. Der „Berufsfeuerwehrtag“ stand ganz im Zeichen “Werben um Nachwuchs“. Bis zum folgenden Sonntag Morgen folgte ein „Alarm“ auf den anderen. Und jeder Einsatz hatte es in sich:
2x Verkehrsunfall mit auslaufenden Betriebsmitteln, die aufgenommen werden mussten,
- Tierrettung: ein ausgebüxter Tiger, der auf dem Gelände der Grundschule gefangen wurde,
- Einsatzübung mit der Rettungshundestaffel, Suche nach Vermissten
- großer Flächenbrand an der Domherrenhalle ("echtes Feuer"),
- und am Ende um 6:30 Uhr rief der Wachengang ein letztes Mal zum Einsatz. Hier ging es, für die noch etwas verschlafenen Jugendlichen, zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Domherrenhalle.
Die Jugendlichen hatten mächtig Spaß und waren mit „Feuereifer“ dabei! Nicht nur unseren Jugendbetreuer der Feuerwehr (Daniel Mann, Ingo Schott, Florian Vorndran), die alles perfekt organisiert und geplant hatten, gilt höchstes Lob – Verstärkung kam auch von viel höherer Ebene: de stellvertretende Wehrleiter der Verbandsgemeinde, Michael Rott, und der stellvertretende Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises MZ-BIN, Michael Braun, beobachteten wachsam mit Argusaugen die Übungen und waren mit wertvollen Tipps dabei. Die Feuerwehr hatte vielen zu danken: den Eltern, die für’s leibliche Wohl gesorgt hatten, den Jagdpächtern, die ihre Reviere freigaben und ganz besonders die Hundestaffel der Malteser aus Mainz. Hunde mit Einsatzerfahrung im Iran und der Türkei zeigten ihr ganzes Können. Und Ortsbürgermeister Schnurbus nutzte die Gelegenheit, um der gesamten Feuerwehr den Dank und die große Anerkennung der Gemeinde aussprechen. Für die jungen Feuerwehr-Mädchen und Jungs war es ein gelungener Tag – auch wenn das Geräteputzen und die Fahrzeugpflege nicht ganz so spannend sind. Musste aber auch gemacht werden. Feuerwehr und Bürgermeister hofften dann auch, dass die, die reingeschnuppert oder einfach nur zugeschaut haben, bald auch die Uniform der Rettung tragen.
Text: Winfried Schnurbus


Foto: Florian Vorndran