Wirklich überraschend ist es nicht: das jährliche Osterfeuer in Essenheim fällt 2020 aus. Covid-19 lässt es nicht zu! Und gleich noch eine Hiobsbotschaft: Auch das traditionelle
1. Mai-Frühstück müssen unsere Sportler leider absagen. Geht einfach nicht. Selbst wenn wir bis dahin Lockerungen im Alltag haben sollten.
Aber es gibt auch eine gute Nachricht: die SpVgg Essenheim hat sich etwas anderes ausgedacht: wenn schon an Ostern das Feuer nicht brennen darf, soll ein Herbstfeuer für ein geselliges Beisammensein sorgen. Der genaue Termin wird noch - nach Covid-19 - festgelegt und natürlich rechtzeitig bekanntgemacht. Danke, liebe Sportler!
Winfried Schnurbus
Ortsbürgermeister

 

Einfach großartig, was aus einer Schnapsidee geworden ist. Eigentlich haben wir nicht wirklich daran geglaubt, als Sven und ich die Idee geboren haben. Vorlesen für Kids, basteln via Video. Die ein oder andere unserer Erzieherinnen (und Erzieher) haben mich schon ein wenig belächelt, als ich von der Idee erzählte. Doch auf einmal waren sie voll dabei. Klasse, wie ihr das macht! Sven und ich sind beeindruckt! Und freuen uns! Tolle Geschichten, schöne Lieder, interessante Basteleien. Alles für unsere Kleinen, Ablenkung, Unterhaltung und Verbindung zu den vertrauten Erzieherinnen. Auch wenn ich jetzt wieder einen Rüffel bekomme (weil ich von „meinen Mädels und Jungs“ spreche): Mädels und Jungs: ihr seid toll!!! Wer sehen will, was die so hinkriegen: auf der Homepage essenheim.de sind die ersten Videos gepostet. Und Ihr Kleinen? Auch Euch ein großer Dank. Denn der Lohn für Eure Lilli, Christa, Eva, Marion, Daniel und wie sie alle heißen, ist Euer Interesse, Eure Neugier auf das, was da zu sehen ist. Euer Applaus macht uns froh! Und Ihr könnt ruhig gespannt sein: es geht weiter! Alle paar Tage gibt’s was Neues auf essenheim.de. Und beim nächsten Mal bin ich auch dabei, lese Euch mal wieder eine Geschichte vor. Versprochen!

Euer Ortsbürgermeister Winfried

 

 

 

Immer noch setzen sich einige über das absolute Verbot hinweg , die Sportstätten in Essenheim – sowohl Sportplatz als auch Domherrnhalle und auch Spielplätze – in Zeiten von Corona zu nutzen. Das ist verantwortungslos und fahrlässig! Da offenbar Appelle nichts nutzen, werden wir ab sofort massiv kontrollieren und Zuwiderhandlungen mit empfindlichen Strafen ahnden. Seien Sie doch einfach vernünftig. Schützen Sie sich, Ihre Kinder und alle anderen.
Winfried Schnurbus
Ortsbürgermeister

 

Ich denke, es ist an der Zeit, sich zu bedanken! Ein ganz großes Dankeschön geht erst einmal an Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Danke, dass Sie mithelfen, das Virus zu stoppen. Respekt, dafür, dass Sie Ihr ganz persönliches Leben soweit einschränken, wie es diese unfassbaren Zeiten verlangen. Zufriedenheit darüber, dass Sie den Ernst der Situation verstanden haben, dass Sie die Gefahr nicht unterschätzen. Wenn ich es so sagen darf: ich bin sehr erleichtert und sehr froh, dass Essenheim besonnen, vernünftig und diszipliniert auf die Krise reagiert. Lassen wir darin nicht nach! Schützen Sie sich und uns alle weiter vor Covid-19!! 

Anerkennung für unsere Gemeindearbeiter 

Man vergisst sie so einfach im Alltag, unsere eifrigen Mitarbeiter vom Bauhof. Doch haben Sie alle schon mal darüber nachgedacht, dass diese unsere Männer immer noch dafür sorgen, dass „unser Laden läuft“? Dass diese Jungs immer noch ihren Job machen, auch wenn Corona das Leben bestimmt? Keiner weiß wirklich, wo überall das Virus lauert. Auch die nicht. Sie stehen selbst dort, wo Menschenansammlungen sind – etwa bei Beisetzungen – ihren Mann und sorgen für den reibungslosen Ablauf. Wir sollten das nicht vergessen, nie. 

Die Beschützer unserer Kleinen 

Notfallgruppen – das klingt so einfach. Es geht nicht nur um die Betreuung unserer Kleinen. Die Frauen, die sich jeden Tag in unsere Kitas einfinden, um sich um Eure Kinder zu kümmern, haben einen gefährlichen Job. Kinder sind nicht ausgenommen davon, das Virus weiterzugeben. Kinder treffen zuhause ihre Eltern, die wiederum haben andere Menschen bei der Arbeit, beim Einkauf getroffen. Weiß man, wer das Virus in sich trägt? Denken Sie daran, Kinder haben keine Schutzzonen um sich, Kinder suchen Nähe, die Nähe ihrer vertrauten Erzieherinnen. Unsere Jüngsten verstehen nicht, was 1.50 Meter Abstand ist. Dieses Risiko nehmen unsere Kita-Engel einfach in Kauf. Ich bin jeden Tag in den Kitas, spreche mit „meinen Mädels“ dort. Wir planen, organisieren, managen. Vor allem die Erzieherinnen. Die kennen sich besser aus. Und ich kann Ihnen versichern: keine hat auch nur ein einziges Mal gesagt: ist mir zu gefährlich, ich will das nicht machen. Ich will zuhause bleiben – in Sicherheit. Wenn Sie in die Kitas kommen könnten, würden Sie sehen, wie groß die psychische Belastung jeder einzelnen ist, wie sehr  der Druck der unsichtbaren Gefahr Covid-19 auf ihnen lastet. Trotzdem: die Mädels lieben Eure Kinder und kümmern sich. Sie lächeln und lachen mit den Kindern, die schon in den Notfallgruppen sind. Und es werden mehr werden. Schenken auch Sie den Erzieherinnen ein Lächeln, ein Wort des Dankes, wenn Sie Ihre Kinder dort abliefern. Unsere Erzieherinnen haben es verdient! Ich bin sehr stolz auf alle dort und wirklich dankbar! 

Winfried Schnurbus
Ortsbürgermeister

 

Liebe Essenheimerinnen, liebe Essenheimer,

es waren bewegende, eindringliche Worte unserer Kanzlerin. Und ich bin froh darüber, dass die allermeisten von uns begriffen haben, wie ernst es ist. Covid-19 kennt kein Pardon, Covid-19 sucht und findet jeden, Covid-19 tötet. Bitte, schützen Sie sich und andere, halten Sie sich an die Regeln! Ein gesperrter Platz ist ein gesperrter Platz. Ein Abstand von 1.50 ist 1.50. Seien Sie nicht dumm!

Mit Entsetzen sehe ich immer noch Menschen, die all die Regeln missachten, die glauben, Covid-19 träfe sie nicht. Nur, weil Sie vielleicht 25 Jahre jung oder so sind? Irrtum! Ich habe kein Verständnis dafür, ich kann sie nicht einmal begreifen, diese Hirnlosigkeit. Glauben Sie denn, das Virus verschont Sie? Auch wenn die Leichtfertigen, die sich versammeln, einander umarmen, sich die Hände geben und, und, und …  es nicht merken: Covid-19 kommt zu Ihnen, holt sich seine Opfer. Was sagen Sie denn, wenn das Virus Ihre Mutter, Großmutter, Opa oder Vater tötet? Und Sie waren der einzige, der es ihnen gebracht haben kann? Betrifft es Sie dann auch nicht mehr? Macht es Sie dann nicht betroffen? Bitte, geben Sie dem Virus keine Chance, denken Sie an alle anderen, seien Sie Teil unserer Gemeinschaft gegen das Virus. Es ist doch nicht so schwer, ein wenig Abstand zu halten. Fordern Sie das Schicksal nicht heraus, zwingen Sie die Regierung nicht, eine Ausgangssperre wahr zu machen. 

Winfried Schnurbus
Ortsbürgermeister

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